Gwrls, 2023
Manuel stand vor Miriams Tür und klingelte. Ein bisschen nervös waren beide, nachdem sie sich nur von fern kennengelernt hatten und dabei unbeschreiblich geil aufeinander wurden. Es fühlte sich manchmal an, als wären sie schon längst ein Paar, das schon alles ausprobiert hatte, was Paare sich vorstellen überhaupt vorstellen konnten. Aber sie hatten ja erst darüber gesprochen. Und beide waren fasziniert von der Lust des Anderen, die sich in literarischen Ergüssen äusserte, welche ihnen schon beim Lesen und Schreiben einige Orgasmen bescherten. Miriam atmete noch einmal tief durch. Nur nicht beeilen, sagte sie zu sich. Der läuft nicht mehr weg. Den hab ich. Der Kleine gehört mir. Sie trank noch einen Schluck. Sie war vorbereitet, ging aber trotzdem im Kopf nochmals durch, was sie sich vorgenommen hatte. Da wurde ihr bewusst, dass sie doch etwas vergessen hatte. Die Strümpfe. Nur die Ruhe, sagt sie zu sich, der läuft nicht wieder weg. Sie nahm die Strümpfe aus der Schublade und setzte sich hin, während sie versuchte, gelassen zu bleiben und sich die Strümpfe sorgfältig über die Füsse zog. Sie wurde feucht, als es zum zweiten Mal klingelte. Nur nicht ungeduldig werden Kleiner. Das würde sie in ihr Spiel einbauen.
Dann öffnete sie die Tür. Sie musterte ihn nur kurz und gab sich Mühe ihn nicht merken zu lassen, dass sie zufrieden war mit dem ersten realen Eindruck. Schliesse die Tür hinter dir und zieh dich aus, sagte sie, nachdem sie ihm den Rücken zugedreht hatte und zur Kommode in der anderen Ecke des einzigen Zimmers der Wohnung ging. Da erst fiel ihr auf, dass sie ihm ja zu den Strümpfen auch noch hohe Absätze versprochen hatte. Aber er sollte sich nicht beklagen, dachte sie sich, schliesslich hatte sie sich vorher noch im Spiegel betrachtet und musste sich selbst loben, weil sie in dem langen lachsfarbenem Kleid, mit den kunstvoll hochgesteckten Haaren und den schwarz umrandeten Augen einfach fantastisch aussah. Und sie war sich sicher, dass auch ihr Hintern in dem engen Kleid Eindruck machen musste, auch wenn sie barfuss oder fast, aber die hauchdünnen Strümpfe waren ja eigentlich kaum zu erkennen, durch das Zimmer ging. Sie öffnete die Schublade um ein Halsband mit einem grossen runden gelben Anhänger zu finden. Sie würde Sonnengöttin spielen, war ihr gerade als Bezeichnung für sich eingefallen. Ganz? fragte er. Sie drehte sich zu ihm hin. Er stand immer noch bei der Tür und hatte erst gerade die Schuhe ausgezogen. Wie ganz? stellte sie sich dumm. Ausziehen. Hast du kalte Füsse gekriegt? Sie musste schmunzeln weil er jetzt barfuss war. Dabei war das doch deine Idee. Natürlich ganz. Splitternackt. Oder hast du jetzt plötzlich Angst, dass ich dir etwas weggucke? Der Rest war schnell erledigt. Als Stripper war er nicht zu gebrauchen. Zu unspektakulär und schnell hatte er sein Tshirt und seine Jeans ausgezogen. Blieben noch die Boxershorts, die sie eigentlich recht sexy fand. Die auch, hopp, sagte sie trotzdem. Er tat es und es poppte gleich der Penis hoch, der schon maximal erregt war. Hoppala, sagte sie, da freut sich aber einer, dass er raus darf. Und das ohne Highheels. Hoffentlich freut er sich nicht zu früh. Der ist nämlich noch lange nicht dran. Ja Highheels wären schon auch noch geil, sagte Manuel. Mal schauen, meinte Miriam. Zuerst muss ich zufrieden sein mit dir. Ich habe Lust auf Wein, sagte Miriam und setzte sich auf einen der beiden Sessel die neben einem Salontischchen standen. Zur Küche hin gab es keine Türe, was praktisch war, denn so brauchte es keine komplizierten Fragen, um Manuel klar zu machen, dass er die Flasche, den Korkenzieher, und die zwei Gläser die dort bereit waren, holen sollte. Er stellte die Gläser auf das Tischchen, entkorkte die Flasche und schenkte ein. Dann wollte er sich auf den zweiten Sessel setzen. Nein, nein, sagte Miriam. Dein Platz ist zu meinen Füssen, knie dich da hin, und deutete auf das Schafsfell, das vor ihrem Sessel lag. Lass dich anschauen, sagte sie, als er vor ihr kniete. Sein Glied war immer noch steif und zeigte auf sie. Man sagt ja, man zeigt nicht mit nacktem Finger auf angezogene Leute, aber ich weiss jetzt nicht, ob das für Penisse auch gilt, sagte sie und weil es ihr gefiel lies sie den Zeiger gewähren. Am liebsten hätte sie das pralle Ding in die Hand genommen. Stattdessen liess sie ihren Fuss an seinem Oberschenkel entlang wandern. Dann fing der Fuss an mit Manuels Hoden zu spielen. Bald gesellte sich ein zweiter Fuss dazu und die beiden versuchten so zärtlich, wie Füsse dies eben können, die Hoden zu streicheln. Dann streiften sie leicht über den Penis, stellten sich aber gleich wieder hin. Ach so, Higheels wolltest du ja noch, sagte Miriam. Schau mal in die unterste Schublade der Kommode. Manuel stand auf und schaute nach und tatsächlich, da lang ein Paar Schuhe mit wirklich hohen und sehr dünnen Absätzen. Wow, sagte er, die würde ich wirklich gerne an dir sehen und nahm sie mit an seinen Platz zu Miriams Füssen. Du meinst ich soll das, was ich vorher gemacht habe, mal mit Schuhen an den Füssen machen? Lieber nicht, meinte Manuel. Also dann stell sie mal neben mich. Es ist jetzt wirklich mal Zeit, dass du dich um mich kümmerst.
Manuel dachte es wäre eine gute Idee, mit beiden Händen ihre Füsse und Unterschenkel zu streicheln und sich dann sehr schnell hoch unter ihren Rock zu arbeiten. Aber das war nicht in Miriams Sinn. Sie fasste seine Handgelenke und bewegte seine Hände weg von ihren Beinen. Er liess es geschehen während sie sagte, nicht so schnell. Du spürst bitte genau was ich will. Lecken. Er gehorchte und fing mit der Zunge wieder bei ihren Füssen an und dann schnell in einem Zug zielstrebig unter ihrem Rock an der Innenseite ihres Beins hoch. Als er schon kurz vor ihren Schamlippen angekommen war, krallte sie sich unsanft seinen Kopf und hob ihn aus ihrem Schoss hervor, so dass sie ihm direkt in die Augen schauen konnte. Du hast offenbar noch kein Gespür für meinen Willen. Wenn das so ist, sollst du meine Gerte spüren, dann lernst du es vielleicht. Sie zog eine Gerte unter dem Sessel hervor wo diese zufällig lag. Gib deinen Po. Er drehte sich bereitwillig weg von ihr, beugte sich vornüber, stützte sich mit den Ellbogen auf den Boden und streckte sein Gesäss in die Luft. Miriam klatschte sich zuerst einmal mit der Gerte in die Hand. Sie wollte ihm nicht weh tun aber ihn vielleicht etwas anregen. Aber sie dachte, dass sie schon gleich etwas heftiger zuschlagen sollte. Sie schwang mit der Gerte einmal leer durch die Luft knapp an seinem Hintern vorbei, um die Bewegung zu üben. Er spürte den Luftzug und zuckte in Erwartung des Treffers ein bisschen zusammen. Miriam fühlte sich immer besser in ihrer Rolle und es war ihr plötzlich sehr angenehm, sich Respekt durch leichte Gewalt Respekt zu verschaffen. Sie machte nochmals einen Übungsschwung durch die Luft und dann gleich einen richtigen Klatscher auf seinen Po. Er stöhnte leicht, das tönte aber eher zufrieden als gequält. Sie beschloss, dass er zehn Schläge verdient hatte, sagte aber nur, das war Nummer Eins. Dann fuhr sie fort und zählte laut mit während jeder Schlag noch ein bisschen heftiger ausfallen sollte. Als sie bei zehn angekommen war hatte sie wirklich das Gefühl, dass jetzt mal gut war, aber auch, dass sie die Gerte vielleicht weiter gut gebrauchen könnte. Also legte sie diese nicht weg sondern machte die Schlaufe die am Griff angebracht war um ihr Handgelenk, damit sie immer ein schlagendes Argument zur Hand haben würde.
Also. Jetzt zeig ich dir wie es geht. Er richtete seinen Oberkörper wieder auf und drehte sich zu ihr hin. Sie fasste seinen Kopf mit ihren Händen und führte ihn dorthin, wo sie geleckt werden wollte, während sie mit bestimmter Stimme kurze Kommandos gab. Zunge. Küssen. Feuchter. Sie führte ihn sehr lange an ihren Oberschenkeln entlang. Hin und her. Endlich waren sie bei ihrem Zentrum angelangt. Schamlippen. Zunge. Tiefer. Tiefer. Klitoris. Immer noch führte sie seinen Kopf. Erst nach einer Weile hatte sie das Gefühl, dass er alleine weitermachen konnte. Sie liess seinen Kopf los und fing unwillkürlich an zu stöhnen während sie in ihrem Sessel nach vorne rutschte. Nun war sie entspannt und genoss, seine Lippen und Zunge an und in sich. Ihre eigenen Hände glitten in den Ausschnitt ihres Kleides und fingen an ihre Brüste zu streicheln und zu kneten ohne dass sie diese entblösste. Sie hätte nicht gedacht, dass sie so schnell zu einem Orgasmus kommen würde, aber es passierte. Sie versuchte ihre Lustschreie zu unterdrücken aber so wurde es für Manuel nur noch offensichtlicher, dass sie kam und nicht nur so tat als ob.
Aber wenn es so schnell ging, dann sollte das heute nicht das einzige Mal sein, dachte sie sich, als sie seien Kopf aus ihrem Schoss wegführte. Jetzt mit den Fingern, sagte sie. Er fing vorsichtig an sie mit dem Zeigefinger zu streicheln und da sie so nass war, glitt sein Finger fast wie von selbst in die Vagina. Dann wollte seine andere Hand hoch zu den Brüsten. Miriams Hände waren inzwischen nicht mehr mit diesen beschäftigt. Sie hatte sie entspannt auf die Sessellehnen gelegt. Untersteh ich, sagte sie herrisch und versuchte ihm mit der Gerte eins auf den Hintern zu geben, traf aber im Eifer wohl eher den Rücken. Sie wusste selber nicht wieso sie das sagte, denn eigentlich hätte sie gerne seine Hände an ihren Brüsten gespürt, aber sie fühlte sich zu gut in der Rolle der Bestimmenden. Er zuckte auch gleich zurück und fragte, wieso denn? Meine Brüste gibt es nicht schon beim ersten Date. Aha, meinte er verwirrt und machte weiter. Und sie gab ihm wieder Befehle. Zwei Finger. Tiefer. Raus. Daumen auf die Klitoris, suche den G-Punkt. Er war geschickt, fand sie, denn er fand die Auslöser für ihren nächsten Orgasmus schnell.
So, sagte sie, als sie befriedigt war. Sie packte seine Hand und führte sie weg, von sich. Wir wären dann fertig. Wollen wir jetzt ficken? Fragte Manuel. Nein, sicher nicht beim ersten Date, erwiderte Miriam. Das erste Date ist nur dazu da zu sehen, ob du etwas taugst. Aber du darfst mir jetzt meine Schuhe anziehen, für die weitere Prüfung. Er nahm den ersten Schuh und stellte fest, dass ein Stoffstreifen in ihm steckte. Ah, gib mir den, sagte sie. Er tat es, nahm ihre Füsse einen nach dem anderen und liess sie vorsichtig in die Schuhe schlüpfen. Dreh dich um, sagte sie. Er tat es, immer noch auf den Knien. Dann fesselte sie mit dem Stoffstreifen seine Ellbogen fest hinter seinem Rücken zusammen. Steh auf, sagte sie. Er hatte Mühe, nach dem langen Knien und mit dem Handicap der Fesselung seine Balance zu finden. Sie führte ihn weg von den Sesseln und stellte sich ihm gegenüber. Was möchtest du denn noch prüfen an mir? Fragte Manuel. Nun, du hast ja gesagt, dass du schnell kommen kannst wenn es sein muss. Das war ihr jetzt doch ein bisschen peinlich, aber sie wollte ihren Plan vollenden, und das Date bald beenden, um darüber nachdenken zu können, ob Manuel allenfalls der Richtige für sie war. Sie war wirklich keine Freundin von langen ersten Dates. Ja, kann ich schon, muss ja aber jetzt nicht sein. Es kann ja auch länger gehen, da hab ich nichts dagegen, sagte er und grinste. Sei ruhig, ich hab aber nicht ewig Zeit, sagte Miriam. Also ich möchte, dass du jetzt zeigst, wie gut du spritzen kannst. Da musst du mir wohl etwas helfen sagte er und deutete nach unten und machte eine unbeholfene Bewegung mit seinen Händen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren. Miriam stellte fest, dass der Penis nur noch halb hart schräg herunter hing. Oh, gefalle ich dir nicht mehr? Beklagte sie sich theatralisch und legte ihren Zeigefinger unter die Eichel um den Penis wieder nach schräg oben zu richten. Sie hielt ihn kurz so. Das half schon und der Penis konnte wieder alleine stehen. Also gut ich helfe dir, aber nur ein bisschen, sagte sie und fing an ihre Fingernägel an seinen Brustwarzen spielen zu lassen. Sie kitzelte, drückte, kneifte, nahm die Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger. Er war wirklich sehr erregt, aber ohne dass sein Schwanz berührt wurde, würde er wohl doch nicht kommen. Komm, sagte sie. Dann stellte sie sich neben ihn, nahm sie ihre Gerte und schlug ihm auf den Po. Wie fest muss ich eigentlich hauen, damit du morgen noch an mich denkst. Nicht so fest, meinte Manuel, aber in dem Moment schlug sie so fest sie konnte zu und entlockte ihm ein leises Aua. Also komm jetzt sagte sie. Sie nahm seine Eichel zwischen Daumen und Zeigefinger. Die andere Hand fuhr seiner Flanke entlang und fand wieder einen Nippel. So spielte sie eine Weile vorsichtig mit ihm und sagt noch, frag aber um Erlaubnis bevor du kommst und schon sagte er, darf ich kommen. Sie liess alles los. Und starrte auf seinen Schwanz, der zuckte aber nicht spritzte. Sie wiederholte das Spiel. Und als er zum dritten Mal versuchte zu kommen sah sie, wie ein Tröpfchen Sperma auftauchte. Sie schaute gespannt und dann kam ein kleiner Spritzer, der aber nicht fest spritzte sondern fast senkrecht auf den Boden platschte. Sie wartete. War das schon alles? Er stöhnte leicht. Der Orgasmus war noch nicht beendet. Alles kribbelte erregt in ihm. Nein, wimmerte er. Und kannst du nicht weiter spritzen? Doch, meinte, er aber so berührungslos halt nicht. Sie stellte sich vor ihn hin. Bin ich nicht schön genug? Fragte sie. Du bist wunderschön. Darf ich deine Brüste sehen? fragte er. Nicht beim ersten Date, sagte sie. Dann fing sie wieder an mit seinen Nippeln zu spielen und er stöhnte, aber der Orgasmus setzte sich nicht fort bis sie mit ihrem Zeigefinger an der Unterseite seines Penis entlang streifte. Dann stöhnte er laut und sie liess nochmals von ihm und schaute gespannt. Und dann tropfte das ganze Sperma aus ihm heraus auf den Parkett. Sie schaute einfach nur zu und war fasziniert von der Menge und dass dies auch ohne weit zu spritzen kommen konnte. Das hatte sie so noch nie gesehen.
Jemand muss das noch wegputzen, sagte sie, und deutete auf die Pfütze auf dem Boden. Das war der letzte Befehl, den er heute befolgen würde, dachte er sich als er nackt den Boden wischte. Dann tranken sie ihre Weingläser leer und waren eher schweigsam. Er zog sich an und sie verabschiedeten sich.
Er fuhr mit dem Bus, um nach Hause zu kommen. Auf halbem Weg stieg er aus. Dann nahm er den Bus zurück. Als er wieder an ihrer Tür klingelte, ging es schneller als beim ersten Mal. Sie kam gerade aus der Dusche und hatte das Badetuch um ihren nackten Körper gewickelt. Sie lächelte. Er küsste sie. Wollen wir ficken? frage er. Klar, ist ja nicht das erste Date, sagte sie. Dann ging sie zum Esstisch und liess auf dem Weg das Tuch fallen, splitternackt mit langen nassen Haaren. Er folgte dicht hinter ihr und fasste ihre Hüften, dann entledigte er sich hastig seiner Hose und Unterhose. Sein schon wieder steifer Schwanz rutschte mühelos in ihre Muschi und er bumste sie von hinten, während sie breitbeinig am Tisch stand und ihren Oberkörper ablegte. Er packte ihre Ellbogen und nahm sie hart. Das hatte sie gebraucht. Sie stöhnte und schrie. Er packte sie and den Haaren und sein Oberkörper sank auf ihren Rücken, während er sie fickte, so hart er konnte. Dann zog er seinen Schwanz heraus, packte sie an den Brüsten, richtete ihren Oberkörper auf und drehte sie um. Er sah zum ersten Mal ihre perfekten Titten. Sie setzte sich auf den Tisch und er stiess seinen Schwanz wieder in sie hinein. Er umarmte sie und sie bumsten als gäbe es kein morgen. Sie liess ihren Rücken auf den Tisch sinken. Er packte ihre Brüste. Sie hatten sich beide noch nie so geil gefühlt. Sie kamen gemeinsam. Er legte seinen Oberkörper auf sie. Sie waren erschöpft und sagten nichts. Nach einer Weile fragte Miriam, bleibst du noch zum Essen? Klar, ist ja nicht das erste Date, sagte Manuel.
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